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Die Wolfram Language ist in erster Linie eine Weiterentwicklung der symbolischen Sprache, die im Laufe von über 30 Jahren für Mathematica entwickelt wurde. Sie ist jedoch wesentlich mehr als das – dazu kommen das Wissen, die Darstellung von Wissen und die Fähigkeiten zur Verarbeitung natürlicher Sprache von Wolfram|Alpha, sowie ein neuer symbolischer Deployment-Mechanismus mit der Wolfram Cloud.
Die Wolfram Language:
Eine Schnell-Einführung fürProgrammierer
Seit ihren Anfängen wurde die Wolfram Language als eine allgemeine Sprache für Berechnungen angelegt – basierend auf grundlegenden Konzepten symbolischer Systeme.
Die Konzepte der Wolfram Language wurden zuerst im höchst anspruchsvollen Bereich der mathematischen Berechnung in Mathematica eingesetzt – mit überragendem Erfolg im Laufe von mehr als 30 Jahren.
In ihren Vorläufern in Mathematica hatte die Wolfram Language bereits Millionen von Nutzern über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren – darunter viele der führenden Forschungstreibenden der Welt, Studierende und andere Nutzerinnen und Nutzer.
Seit Anbeginn folgt die Wolfram Language bewusst bestimmten Prinzipien, ohne Rücksicht auf die jeweils herrschenden Hardware-Einschränkungen (alles Symbolische, unendliche Präzision etc.).
Vor über 30 Jahren wurde in Mathematica der Weg zum Programmieren in interaktiven Notebook-Dokumenten geebnet, die ausführbaren Code mit Ausgabe und druckreifem Schriftsatz verbinden.
Datenstrukturen, Codefragmente, Graphiken, Dokumente, Benutzeroberflächen... In den 30 Jahren ihrer Entwicklung hat die Wolfram Language immer mehr Einsatzgebiete des symbolischen Programmierens erschlossen.
Wolfram|Alpha hat umfassendes Wissen berechenbar und dadurch in die Wolfram Language integrierbar gemacht. So liefert die Sprache nicht nur Informationen über formale Konstrukte, sondern auch über die echte Welt.
Milliarden des aktuellen Wolfram Language-Codes stecken in Software-Systemen rund um die ganze Welt – davon mehrere Millionen allein in Wolfram|Alpha und in der Wolfram Language selbst.
Wolfram Language-Code ist so sauber, dass er seit dem Ursprung der Sprache in Mathematica 1.0 im Jahr 1988 über die Jahre hinweg kompatibel geblieben ist.
Die Wolfram Language hat viele neue Programmierideen inspiriert – manche davon hatten Einfluss auf Sprachen, die in den letzen 30 Jahren entwickelt wurden, viele wurden jedoch nur in der Wolfram Language umgesetzt.
Die Wolfram Language ist alt und neu zugleich: Mit einer langen Geschichte, aber voller neuer Ideen. Sie besitzt viele Attribute, die die geläufigen Buzzwords moderner Programmiersprachen aufgreifen – genauso wie viele Attribute, die man von anderen Programmiersprachen noch nicht kennt.
(unter anderem)
(Unser eigenes Buzzword) Als eines ihrer Kernprinzipien besitzt die Wolfram Language umfassendes eingebautes Wissen – über Algorithmen und über die Welt.
In der Wolfram Language ist alles (Code, Daten, Bilder, Dokumente, Benutzeroberflächen, Programme etc.) ein symbolischer Ausdruck.
Wolfram Language-Code kann interaktiv als dokumentenbasierter REPL-Dialog zwischen dem Nutzer und dem System ausgeführt werden.
Aufgrund ihres symbolischen Charakters unterstützt die Wolfram Language eine erweiterte Form des funktionalen Programmierens, basierend auf verallgemeinerten Transformationen.
Aufgrund ihres wissensbasierten Charakters und des Prinzips der maximalen Automatisierung ist die Wolfram Language die wohl „höchste“ Programmiersprache der Welt.
Die Wolfram Language verkörpert eine Extremform des deklarativen Programmierparadigmas, mit hochautomatisierten Superfunktionen zum Erreichen klar definierter hochgesteckter Ziele.
Oder eigentlich, „Kraftwerk inklusive“: Die Wolfram Language wartet mit einem umfangreichen kohärenten Spektrum eingebauter Algorithmen und eingebauten Wissens auf, alles konzipiert zur reibungslosen Interoperabilität.
Aufgrund ihres symbolischen Charakters ist die Gleichung Code=Daten ein Grundprinzip der Wolfram Language.
Das ausgefeilte Pattern Matching symbolischer Ausdrücke ist eine Kerneigenschaft der Wolfram Language.
Aufgrund ihres symbolischen Charakters manipuliert die Wolfram Language Code im Handumdrehen nicht nur mit Makros, sondern mit der gesamten Leistungskraft der Sprache.
Dank all ihrer eingebauten Funktionalität – und sorgfältig ausgewählten Primitiven – sind Programme in der Wolfram Language normalerweise sehr kurz im Verhältnis zu ihrer Effizienz und Leistung.
Alles (Daten, Code etc.) wird in der Wolfram Language als baumförmiger symbolischer Ausdruck mit Wert dargestellt.
Der symbolische Charakter der Wolfram Language ermöglicht vollständige Introspektion.
Die Spezifizierung von Funktionen mittels Pattern Matching erlaubt es der Wolfram Language, im Handumdrehen zutiefst polymorphes Verhalten auszudrücken.
In der Wolfram Language ist alles ein symbolischer Ausdruck, und jeder symbolische Ausdruck hat einen Kopf, der automatisch dessen Verhalten definiert.
In der Wolfram Language können Programme als die Anwendung von Sequenzen symbolischer Transformationen auf unveränderliche symbolische Ausdrücke betrachtet werden.
Da die Wolfram Language symbolisch ist, können Programme als Konkatenationen individuell ausführbarer Codeteile geschrieben werden.
Dank der Freiheit, mit der Code in das funktionale symbolische Paradigma der Wolfram Language eingegliedert wird, ist es ein Leichtes, Programme ohne Redundanzen zu schreiben.
Aufgrund des symbolischen Charakters der Wolfram Language ist es ein Leichtes, domänenspezifische Sprachen innerhalb der Sprache zu entwerfen – und viele sind bereits eingebaut (Regex, Graphiken, Benutzeroberflächen, Deployment etc.)
Aufgrund ihres umfassenden eingebauten Wissens und der symbolischen Struktur eignet sich die Wolfram Language ideal dafür, Wissen darzustellen und berechenbar zu machen.
Die Wolfram Language bietet eine umfassende eingebaute Darstellung von realen Entitäten und Konstrukten.
Die Wolfram Language bietet mit Abstand die weltweit umfangreichsten und gründlichsten eingebauten Möglichkeiten für mathematische Berechnung.
In der Wolfram Language können Zahlen in beliebiger Genauigkeit oder Länge dargestellt werden.
Die Wolfram Language bietet umfassende Unterstützung für sowohl symbolische als auch numerische Berechnung, und viele ihrer Algorithmen kombinieren diese Ansätze.
In der Wolfram Language werden alle Daten durch symbolische Ausdrücke dargestellt, die eine einheitliche Abfrage mittels funktionaler High-Level-Konstrukten ermöglichen.
Die Wolfram Language unterstützt eine leistungsstarke symbolische Alternative zur traditionellen objektorientierten Programmierung.
Die Wolfram Language implementiert funktionales reaktives Programmieren zur Unterstützung der deklarativen Erstellung komplexer dynamischer Benutzeroberflächen.
Das symbolische Pattern Matching der Wolfram Language ermöglicht reibungslose Bindung an jedes beliebige Argument einer Funktion oder an jeden beliebigen Teil eines Ausdrucks.
Dank des sorgfältigen Designs und der umfangreichen eingebauten Funktionalität der Wolfram Language ist es ein Leichtes, berechnungsbezogene Ideen klar auszudrücken.
Der starke Fokus auf gut gewählte Namen und Strukturen sorgt für ausgezeichnete Lesbarkeit des Wolfram Language-Codes.
In der Wolfram Language muss Code nicht der ASCII-Kodierung folgen, sondern kann in dynamischen Notebooks wiedergegeben werden.
In der Wolfram Language können lauffähige Programme als interaktive und dynamisch strukturierte Notebooks geschrieben werden.
Mit der Wolfram Language können externe Operationen in einer Vielzahl von Umgebungen und Sprachen geschrieben werden.
Aufbauend auf derselben Technologie wie Wolfram|Alpha ermöglicht die Wolfram Language die Eingabe in natürlicher Sprache, sowohl als Programmteil als auch in deren Funktionalität.
Die Wolfram Language führt Just-in-time-Kompilierung häufig und problemlos durch eigene virtuelle Maschinen aus, um die Rechenleistung zu optimieren und das Beste aus Übersetzung und Kompilierung herauszuholen.
Die Wolfram Language besitzt eingebaute Fähigkeiten zur parallelen Berechnung, durchführbar auf individuellen Rechnern sowie auf mitunter heterogenen Netzwerken.
Die Wolfram Language ist sowohl lokal als auch in der Cloud ausführbar und unterstützt viele Formen der cloudbasierten Berechnung.
Die interaktive Benutzeroberfläche der Wolfram Language ist in der Lage, über das symbolische Protokoll WSTP (Wolfram Symbolic Transfer Protocol) mit einem oder mehreren Berechnungskernels zu kommunizieren.
Die Wolfram Language ist überall gleich – auf allen geläufigen Computerplattformen, lokal und in der Cloud.
Da die Wolfram Language übersetzt wird und ihre Bereitstellung symbolisch ist, kann Code in jedem Stadium seiner Laufzeit untersucht, debugged und verändert werden.
Die Wolfram Language bietet umfassende Unterstützung für Funktionen auf unterschiedlichsten Ebenen, die in anderen Programmiersprachen geschrieben sind.
Eingebaut in die Wolfram Language ist die Fähigkeit, mit anderen Sprachen und mit Daten in Hunderten von Formaten zu interagieren.
Die Wolfram Language verzichtet auf die Verwendung von Low-Level-Konstrukten wie Zeiger und Speicherzuweisung, wodurch viele Fehlerquellen vermieden werden.
Da alles in der Wolfram Language (Code, Daten, Graphiken, Benutzeroberflächen etc.) als symbolischer Ausdruck dargestellt wird, kann sie problemlos für die dauerhafte Speicherung serialisiert werden.
In der Wolfram Language gibt es einen einheitlichen Mechanismus zur Veränderung des Verhaltens so gut wie aller Operationen.
In der Wolfram Language ist alles ein symbolischer Ausdruck, der seinen eigenen Wert repräsentiert – und nur bestimmte Funktionen haben den Seiteneffekt, Ausdrücke „an Ort und Stelle“ zu verändern.
Die Wolfram Language ist eine kompatible Weiterentwicklung der Sprache in Mathematica, die seit mehr als 30 Jahren eine beinah perfekte Rückwärtskompatibilität beibehalten hat.